Camillo Gamnitzer, Jubiläumsturnier der Kieler Schachgesellschaft, 4. Preis
Position: 8/8/bP2Q1K1/7P/pb1p2RB/3k2pr/N1rn4/1B1R4 w - - 0 1
 
mate in 4

Black: Ba6, a4, Bb4, d4, Kd3, g3, Rh3, Rc2, Nd2
White: b6, Qe6, Kg6, h5, Rg4, Bh4, Na2, Bb1, Rd1

1. Lf6? Lc5! (2. Lg5? Lb4!)

1. Lg5! Zugzwang; La5
2. Lf6 Lxb6
3. Lg5 La5
4. Dxa6++.

1. - a3 2. Sc1+ Kc3 3. Lxd2+ Txd2 4. Dxb3++.
1. - g2 2. Lxd2 Lxd2 3. Txg2 (4. De2++/Txd2++) Tg3+ 4. Txg3++.
1. - Lb5 2. De4+ Kc4 3. Dxd4+ Kb3 4. Dxb4++.
1. - Lb7/Lc8 2. Sc1+ Kc3 3. Se2+ Kb2/Kd3 4. Da2++/Txd4++.

"Eine römische Lenkung des La6 zwecks Beseitigung des hinderlichen wBb6 wird durch bewegungsanaloge Züge des Lh4 erzwungen, und zwar durch Zugzwang!! Um die wirklich grandiose Hauptvariante zum Funktionieren zu bringen, musste der Autor einen Urwald von (kaum attraktiven) Nebenvarianten in Kauf nehmen. Diese erhöhen die Schwierigkeit enorm, verdünnen aber das Problem wie Wasser den Wein, weshalb ich mich zu einer höheren Einstufung nicht entschließen konnte - obwohl mich die Hauptvariante begeistert" (Preisrichter Friedrich Chlubna)